Die Optionen in diesem Abschnitt sollten nur von erfahrenen Anwendern bearbeitet werden, da sie die Funktionalitäten der Webseite einschränken können. Alle Informationen in diesem Abschnitt setzen ein Verständnis für die Funktionsweise der ⟶ Nitro CMS-Integration von Flyo voraus.
Für das Verwalten der CMS Seiten müssen in diesem Menü keine Anpassungen vorgenommen werden.
1 → Domains & Umgebungen
Vorproduktionsumgebung
Diese URLs ermögliichen eine Vorschau der Änderungen im CMS Editor in Echtzeit. Die entsprechende Applikation muss den Development Token verwenden,
2 → Seitencontainer
Seitencontainer sind ein übergeordnetes Element, in denen einzelne CMS Seiten der Website organisiert werden. Sie dienen dazu, die Struktur der Webseite logisch zu ordnen und bestimmte wiederkehrende Elemente zusammenzufassen.
Beispiel für Seitencontainer:
- Navigation: Enthält alle Menüpunkte und deren Struktur
- Header: Bereich mit Logo, Hauptmenü oder Suchfunktion
- Footer: Bereich mit rechtlichen Informationen, Links oder Kontaktangaben
In Flyo können diese Seitencontainer flexibel gestaltet und per API in das Frontend (Webseite) eingebunden werden.
Hinweis:
Aus Sicherheitsgründen und um die Funktionalität der Webseite zu gewährleisten, können nur leere Seitencontainer (ohne CMS Seiten) umbenannt oder gelöscht werden.
3 → Inhaltselemente (Komponenten)
⟶ Inhaltselemente (Komponenten) sind Bausteine aus denen eine CMS Seite aufgebaut wird.Beispiel für Inhaltselemente (Komponenten):
- Hero-Bereich: Baustein mit Elementen wie Titelbild, Überschrift und einem Button
- Galerie: Baustein mit einer dreispaltigen Darstellung von Bildern
Bestehendes Inhaltselement bearbeiten
Neues Inhaltselement erstellen
Hinweis:
Die Darstellung der Inhaltselemente erfolgt im Frontend (Webseite). Link zu anderen Seiten
4 → Globale Inhalte
Globale Inhalte sind Daten, die auf jeder Seite der Website verfügbar sind und nicht an eine einzelne Seite gebunden sind. Es gibt drei Bereiche:
Statische Inhalte
Schlüssel-Wert-Paare für globale Konfigurationsvariablen (z.B. Footer-Text, Copyright-Hinweis, Firmenname). Jeder Eintrag kann einzeln als mehrsprachig markiert werden, sodass pro Sprache ein eigener Wert hinterlegt werden kann.
Meta
Standard-Meta-Beschreibung und Standard-Meta-Bild, die verwendet werden, wenn eine Seite keine eigenen Meta-Informationen definiert hat.
Content Pool Inhalte
Ermöglicht das Mappen von Inhalten aus Content Pools auf globale Variablen. Die gemappten Daten stehen auf jeder Seite über den Config-Endpunkt zur Verfügung. Typische Anwendungsfälle sind Standortlisten im Footer oder Partner-Logos im Header.
5 → Seiteneigenschaften
Seiteneigenschaften sind benutzerdefinierte Eigenschaften, die an einzelne CMS-Seiten angehängt werden können. Jede Eigenschaft hat einen Identifier, einen Typ und optionale Einstellungen:
- In Navigation sichtbar: Wenn aktiviert, wird die Eigenschaft auch in den Navigationseinträgen des Config-Endpunkts im
properties-Objekt mitgeliefert. - Vererbung (Propagation): Wenn aktiviert, erbt eine untergeordnete Seite den Wert automatisch von der übergeordneten Seite, sofern kein eigener Wert gesetzt ist.
Typische Anwendungsfälle: Hintergrundfarbe pro Seite, ein Header-Bild oder ein Flag wie «Seite im Vollbildmodus anzeigen».
6 → Detailseiten
Definiert, ob und wie Entitäten als Detailseiten über die API abrufbar sind. Für jede Entität (Schema) können folgende Einstellungen vorgenommen werden:
- Felder: Welche Felder der Entität über die API ausgegeben werden und unter welchem Namen (
variableName). - Routes: URL-Templates für die Detailseiten, z.B.
/blog/{entity_slug}. Verfügbare Platzhalter:{entity_unique_id},{entity_slug},{entity_type_id},{language}. - Breadcrumbs: Hierarchische Navigationspfade für die Detailseite.
7 → Inhalt indexieren
Standardmässig werden nur Entitäten indexiert, die als Inhalt in Komponenten (Blöcken) verwendet werden. Mit dieser Funktion können zusätzliche Content Pools erzwungen in den Index aufgenommen werden, damit deren Einträge auch als Detailseiten abrufbar sind.
Achtung
Das erzwungene Indexieren verlangsamt den Synchronisationsprozess erheblich und erhöht die Dauer des Prozesses. Diese Funktion sollte daher nur begrenzt und gezielt eingesetzt werden.

